IVF mit Eizellspende in Spainen: Ablauf, Kosten und Erfolgsraten

Welche Lösungen gibt es, wenn eine Frau keine eigenen Eizellen produziert oder eine niedrige ovarielle Reserve hat?

In unserer Fruchtbarkeitsklinik Spanien ist die IVF-Behandlung mit gespendeten Eizellen die wirksamste Technik der assistierten Reproduktion. Sowohl in unserer Kinderwunschklinik in Madrid als auch in unserer Kinderwunschklinik in Alicante werden dabei die Eizellen einer anonymen Spenderin verwendet, um Embryonen von optimaler Qualität entstehen zu lassen. Bei dieser Behandlung kann das Sperma vom Partner der Empfängerin stammen, es ist jedoch auch möglich, Spendersamen zu verwenden.

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Was versteht man unter der Eizellspende?

Die IVF mit Eizellspende (Ovodonation) ist ein Verfahren der assistierten Reproduktion, bei dem die Eizellen einer Spenderin im Labor mit den Spermien des männlichen Partners oder eines Samenspenders befruchtet werden. Die entstandenen Embryonen werden in die Gebärmutter der Empfängerin übertragen, die die Schwangerschaft bis zum Ende austrägt.

Die Eizellspende ist das Mittel der Wahl für Paare mit Fruchtbarkeitsproblemen, die auf Qualität der Eizellen der Frau zurückzuführen sind. In der Clinica Tambre versuchen wir stets, aus den eigenen Eizellen der Patientin Embryonen von guter Qualität zu gewinnen. In einigen Fällen ist die Eizellspende jedoch die beste oder sogar die einzige Möglichkeit, eine Schwangerschaft zu erreichen.

Die IVF mit gespendeten Eizellen ist daher in den folgenden Fällen geeignet:

Eizellspende (Ovodonation) und deutsches Recht

  1. Die Eizellspende ist in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz (ESchG) von 1990 verboten.

  2. In Spanien ist die Durchführung nach dem Gesetz 14/2006 absolut legal.

  3. Die Patientin macht sich NICHT strafbar, wenn sie diese Behandlung im Ausland in Anspruch nimmt.

  4. Die Frau, die das Kind zur Welt bringt, ist gemäß § 1591 BGB die rechtliche Mutter.

  5. Die deutsche Krankenversicherung übernimmt die Kosten nicht.

Arten der IVF mit Eizellspende

Es gibt zwei Arten von Eizellspenden:

Eizellspende und Sperma des Partners

Assistierte Reproduktionsbehandlung im Labor, bei der die Eizellen einer anonymen Spenderin mit den Spermien Ihres Partners befruchtet werden.

Gespendete Eizellen und Spendersamen

Eine Technik, bei der die Eizelle einer Spenderin und das Sperma eines Spenders (beide anonym) verwendet werden, um eine Befruchtung zu ermöglichen.

Wie arbeiten wir in Tambre?

Anspruchsvolle Spenderauswahl

Phasen der IVF-Behandlung mit Eizellspende

Neueste Technologie. 48 Jahre Erfahrung

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Wir kümmern uns um Sie und begleiten Sie

Jede Familie hat ihre eigene Geschichte

Ihre beginnt hier.

Wie finde ich die richtige Spenderin?

Die IVF mit gespendeten Eizellen gilt allgemein als die Kinderwunschbehandlung mit den größten Erfolgschancen. Das liegt daran, dass es sich bei den Spenderinnen um junge, gesunde Frauen handelt. Doch auch das Auswahlverfahren der Spenderinnen ebenso wie die Qualität der Betreuung, die wir ihnen bieten, spielen eine bedeutende Rolle.

Das spanische Gesetz 14/2006 legt fest, dass die Keimzellspende (Gametenspende) anonym, freiwillig, altruistisch und vertraulich ist. Weder kennt die Spenderin die Identität der Empfängerin noch umgekehrt. Zudem kann eine DNA-Probe aufbewahrt werden, sofern eine informierte Einwilligung vorliegt.

In einem anspruchsvollen Auswahlverfahren suchen wir die optimale Spenderin für jede Patientin heraus. Unser Eizellspendeprogramm beruht auf den folgenden Kriterien:

Alle Spenderinnen sind, wie vom Gesetz vorgeschrieben, zwischen 18 und 35 Jahre alt und haben sich einer umfassenden medizinischen Untersuchung unterzogen. Zusätzlich zu den Bluttests wird eine weitere Untersuchung durchgeführt, die eine genetische Analyse mit Karyotyp, Mukoviszidose, Beta-Thalassämie und Fragile-X-Syndrom sowie eine psychologische Beurteilung umfasst. Darüber hinaus bewahren wir mit informierter Zustimmung eine DNA-Probe der Spenderin auf, falls sie zu einem späteren Zeitpunkt benötigt wird.

Die ideale Spenderin wird nach den körperlichen Merkmalen (Rasse, Haut-, Augen- und Haarfarbe, Teint, Größe und Gewicht, Haartyp) der Empfängerin ausgewählt.

Wenn gewünscht, kann eine Wahl auch nach der genetischen Kompatibilität der Eizellspenderin mit dem Mann getroffen werden (genetic matching).

Die Etappen der IVF-Behandlung mit Eizellspende

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Von dem Moment an, in dem die Entscheidung für eine Eizellspende gefallen ist, suchen wir anhand der oben genannten Anforderungen eine passende Spenderin aus.

Wir beginnen mit der Stimulation der Eierstöcke der Spenderin mit Hormonpräparaten, um eine möglichst hohe Anzahl von Eizellen guter Qualität zu erhalten. Im Schnitt werden zwischen 6 und 15 Eizellen entnommen.

Am Tag der Entnahme werden die Eizellen mit den Spermien des Partners der Empfängerin oder eines Spenders durch intrazytoplasmatische Mikroinjektion (ICSI) befruchtet.

Gleichzeitig mit der Punktion der Eierstöcke der Spenderin gibt der Mann eine Samenprobe ab, die im Labor aufbereitet wird, um ihre Befruchtungsfähigkeit zu optimieren. Wenn die Probe aus unserer eigenen Samenbank stammt oder kryokonserviert wurde, wird sie im andrologischen Labor bearbeitet und für die Befruchtung der Eizellen vorbereitet.

Im embryologischen Labor wird die Befruchtung durch die Verbindung der gespendeten Eizelle mit dem Sperma des Partners oder des Spenders erleichtert. Dieser Prozess kann durch einen konventionellen IVF-Zyklus – natürlicher und spontaner – oder durch die ICSI- Technik erfolgen, bei der eine Samenzelle ausgewählt wird, die direkt in die Eizelle eingebracht wird.

Nach der Befruchtung beginnen die Embryonen ihre Entwicklung in einem Inkubator mit einem Nährmedium, das sie mit allem versorgt, was sie für ihr Wachstum brauchen.

Während sie auf den Transfer oder die Vitrifikation warten, werden die Embryonen mit Hilfe des Time-Lapse-Systems ständig beobachtet und überwacht.

Bei der Empfängerin besteht die medizinische Behandlung im Wesentlichen darin, die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) so vorzubereiten, dass sie den Embryo unter den bestmöglichen Bedingungen aufnehmen kann. Diese Behandlung hängt davon ab, ob die Patientin menstruiert oder nicht.

Wenn die Patientin nicht in Madrid wohnt oder sogar aus einem anderen Land kommt, kann die Behandlung von ihrem Arzt an ihrem Wohnort durchgeführt werden. Für die notwendigen Untersuchungen kann sich die Patientin telefonisch oder per E-Mail an unsere Klinik wenden.

Am Tag nach der Eizellentnahme erhält die Empfängerin einen Anruf. Wir teilen ihr die Anzahl der befruchteten Eizellen und den Zeitpunkt des bevorstehenden Embryotransfers mit.

Es handelt sich um ein einfaches und schmerzloses Verfahren, das mithilfe einer Ultraschalluntersuchung des Abdomens durchgeführt wird. Dabei werden die Embryonen mit einer sehr feinen Kanüle in die Gebärmutterhöhle eingebracht. Um die Einnistung des Embryos zu fördern, wird auch eine Hormonbehandlung mit Progesteron verordnet, die in den ersten Monaten der Schwangerschaft unerlässlich ist.

Gelegentlich kann der Transfer auch mit vitrifizierten Eizellen durchgeführt werden. In diesen Fällen müssen die Zyklen der Spenderin und der Empfängerin nicht synchronisiert werden. Darüber hinaus kann der genaue Tag des Transfers bestimmt werden, da die Eizellen entsprechend aufgetaut werden.

Wir denken an jeden Patienten

In Tambre haben wir ein exklusives Eizellspenderprogramm, das es uns ermöglicht, für jede Patientin die ideale Spenderin zu finden.

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  • Unser spezialisiertes Tambre-Care-Team betreut Sie von Anfang bis Ende der Behandlung und steht Ihnen für etwaige Fragen jederzeit zur Verfügung.

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