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Die RFEF setzt auf Tambre als Partner für die reproduktive Gesundheit und Fruchtbarkeit ihrer Sportlerinnen

Tambre wird spezialisierter medizinischer Partner des spanischen Fußballverbands. Spielerinnen und Schiedsrichterinnen erhalten damit Zugang zu verlässlichen Informationen, persönlicher medizinischer Begleitung und Möglichkeiten, ihre Fruchtbarkeit für später zu erhalten. Der spanische Fußballverband (RFEF) und Tambre Fertility Clinics arbeiten künftig zusammen, um Sportlerinnen besser über Reproduktionsmedizin zu informieren und sie dabei zu unterstützen, bewusst mit ihrer reproduktiven Gesundheit umzugehen. Der Grund liegt auf der Hand: Eine Karriere im Spitzensport fällt oft in Jahre, in denen die eigene Fruchtbarkeit eine wichtige Rolle spielen kann. Gleichzeitig ist jede Frau anders. Manche haben bereits einen Kinderwunsch, andere denken erst später darüber nach. Auch die persönliche Situation und die Phase der sportlichen Karriere unterscheiden sich von Frau zu Frau. Deshalb beginnt diese Zusammenarbeit nicht mit einer Behandlung, sondern mit etwas, das davor kommt: guten und verlässlichen Informationen. Wer die eigene reproduktive Gesundheit kennt, Fragen besprechen kann und eine persönliche medizinische Einschätzung erhält, kann bewusster Entscheidungen treffen, die zum eigenen Leben und zu den eigenen Wünschen passen.

Die RFEF setzt auf Tambre als medizinischen Partner

Für die medizinische Begleitung dieser Initiative hat sich die RFEF für Tambre entschieden, einen Spezialisten für Reproduktionsmedizin. Für Tambre ist dieses Vertrauen nicht nur eine große Verantwortung, sondern auch eine Anerkennung für fast 50 Jahre Erfahrung in der assistierten Reproduktion, beim Erhalt der Fruchtbarkeit und in der persönlichen Betreuung von Patientinnen. Seit der Gründung in Madrid im Jahr 1978 verfolgt Tambre einen klaren Ansatz in der Reproduktionsmedizin: präzise Diagnostik, individuell abgestimmte Behandlungen, wissenschaftliche und technologische Innovation und persönliche Begleitung während des gesamten Weges. Diese persönliche Herangehensweise steht auch bei der Begleitung der Sportlerinnen im Mittelpunkt. Jede Frau wird individuell beraten und beurteilt. Wenn eine Behandlung infrage kommt, berücksichtigen wir nicht nur ihre Fruchtbarkeit, sondern auch ihre persönliche Situation sowie ihren Trainings- und Wettkampfplan. Denn eine Lösung für alle gibt es nicht: Jede Frau, jedes Leben und jeder Kinderwunsch ist anders.

Medizinische Erfahrung und ein spezialisiertes Labor für den Erhalt der Fruchtbarkeit

Tambre bringt in diese Zusammenarbeit viel Erfahrung beim Erhalt der Fruchtbarkeit ein. Eine ebenso wichtige Rolle spielt das spezialisierte Labor für assistierte Reproduktion. Das Embryologie-Team arbeitet mit bewährten Verfahren zur Vitrifikation und zum Auftauen von Eizellen. Systeme wie RI Witness sorgen zudem dafür, dass die Proben während des gesamten Prozesses sicher und lückenlos rückverfolgbar bleiben. Bei jungen Patientinnen überstehen bis zu 97 % der Eizellen das Auftauen. Darüber hinaus erhielt Tambre 2023 und 2025 die Auszeichnung Kitazato Cryotop® Best Practice für seine Ergebnisse und Qualitätsstandards bei der Vitrifikation. Denn beim Erhalt der Fruchtbarkeit zählt nicht nur die medizinische Beratung im Vorfeld. Was danach im Labor passiert, ist mindestens genauso wichtig.

Fruchtbarkeit für später erhalten

Über Tempo, Tambres Bereich für den Erhalt der Fruchtbarkeit, können Sportlerinnen, die sich nach ausführlicher Information und einer medizinischen Einschätzung dafür entscheiden, ihre Eizellen mithilfe der Vitrifikation einfrieren lassen.

Bei der Vitrifikation werden Eizellen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gewonnen wurden, eingefroren und aufbewahrt, damit sie bei Bedarf später verwendet werden können. Der Weg beginnt mit einer medizinischen Beratung und Einschätzung. Je nach Befund folgt eine individuell abgestimmte Stimulation der Eierstöcke mit fachärztlicher Begleitung bis zur Eizellentnahme und Vitrifikation. Bei Spitzensportlerinnen muss dieser Ablauf besonders sorgfältig geplant werden. Timing und Empfehlungen müssen zur persönlichen Situation passen und auf den Trainings- und Wettkampfplan abgestimmt werden. Ihre Sicherheit hat dabei immer Vorrang. Der Erhalt der Fruchtbarkeit ist eine Möglichkeit, keine Verpflichtung. Auch eine spätere Schwangerschaft ist dadurch nicht garantiert. Die Chancen hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter das Alter zum Zeitpunkt der Vitrifikation, die Anzahl und Qualität der gewonnenen Eizellen und die individuelle medizinische Situation der Frau. Deshalb ist es Tambre wichtig, offen und ehrlich darüber zu sprechen, was Frauen realistisch erwarten können.

Gut informiert selbst entscheiden

Eine Sportlerin möchte vielleicht schon während ihrer Karriere Mutter werden, eine andere erst später. Manche entscheiden sich dafür, ihre Fruchtbarkeit zu erhalten, andere nicht. All diese Entscheidungen sind persönlich, und keine davon sollte als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Die Reproduktionsmedizin kann informieren und neue Möglichkeiten eröffnen, aber die Entscheidung nicht für die Patientin treffen. Genau darin sieht Tambre seine Aufgabe. Mit unserer medizinischen und wissenschaftlichen Expertise sowie unserer Erfahrung im Labor helfen wir Sportlerinnen, ihre reproduktive Gesundheit besser zu verstehen. Wir erklären, welche Möglichkeiten es gibt, aber auch, wo ihre Grenzen liegen, damit jede Frau eine gut informierte Entscheidung für sich selbst treffen kann.

Die RFEF bietet ihren Sportlerinnen damit eine zusätzliche Möglichkeit. Tambre bringt medizinische Expertise, Erfahrung und persönliche Begleitung ein. Die Entscheidung bleibt immer bei der Frau selbst.

Die RFEF und Tambre machen ihre Zusammenarbeit offiziell

Die Vereinbarung wurde am 8. September vom Präsidenten des spanischen Fußballverbands (RFEF), Rafael Louzán, und unserer CEO, Inge Kormelink, unterzeichnet. Die Unterzeichnung fand in der Ciudad del Fútbol in Las Rozas bei Madrid statt. An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Verbands, Sportlerinnen, Mitglieder des Schiedsrichterwesens, Organisationen aus der Sportwelt sowie zahlreiche Medien teil. Für die RFEF waren unter anderem Manuel Lalinde, Generaldirektor; Marisa González, Kabinettschefin und Kommunikationsdirektorin; Yolanda Parga, Verantwortliche für das Frauenschiedsrichterwesen und Mitglied des RFEF-Vorstands; Ramón Plaza, Direktor für Vertrieb und Geschäftsentwicklung; Reyes Bellver, Direktorin Frauenfußball; sowie Mario Hernando Carabias, General Manager Futsal, anwesend. Auch die spanische Frauen-Nationalmannschaft war vertreten, mit Nationaltrainerin Sonia Bermúdez sowie den Spielerinnen Olga Carmona und Patricia Guijarro. Aus der spanischen Frauen-Futsal-Nationalmannschaft nahmen Nationaltrainerin Claudia Pons und mehrere Spielerinnen aus dem Kader teil. Außerdem waren Vertreterinnen des Frauenschiedsrichterwesens und verschiedener Organisationen aus der Sportwelt vor Ort. Für Tambre geht diese Zusammenarbeit weit über eine institutionelle Partnerschaft hinaus. Sie ist ein deutliches Zeichen für das Vertrauen, das die RFEF in unsere medizinische und wissenschaftliche Expertise sowie unsere Erfahrung im Labor setzt, wenn es um ein so persönliches Thema wie die reproduktive Gesundheit ihrer Sportlerinnen geht. Fast 50 Jahre nach dem Beginn unserer Arbeit in der Reproduktionsmedizin gilt für uns noch immer dasselbe: Wissenschaft, Erfahrung und verlässliche Informationen so einzusetzen, dass jede Frau ihre eigenen Entscheidungen treffen kann.